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Seit Beginn der Tätigkeit hat sich ein unglaublicher technischer Wandel vollzogen. Viele Arbeitsprozesse und Verfahren haben sich im Laufe der Zeit komplett verändert. Einige alte Technik sind in den Hintergrund gerückt, wo andererseits völlig neue Bereiche entstanden sind und völlig neue Verarbeitungsmöglichkeiten bieten. Ebenso stiegen Komplexität, Genauigkeit und Stückzahl. Hier finden Sie exemplarisch Artikel über technische Vorgänge, traditionelle Techniken oder Wissenswertes aus den unterschiedlichen einzelnen Geschäftsfeldern:
Geschichte der Glashütten
Die älteste bekannte Glashütte stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und wurde in Qantir-Piramesses (Ägypten) gefunden. 
In Europa fanden die Glasherstellung und die Glasverarbeitung bis ins 11. Jahrhundert in separaten Werkstätten statt. Im Mittelalter entstanden nördlich der Alpen, in stark bewaldeten Gebieten (z.B. Böhmerwald) sogenannte Waldglashütten, die zur Gewinnung der für die Glasherstellung benötigten Pottasche und zur Befeuerung der Schmelzöfen große Mengen.
an Brennholz verbrauchten und ihren Standort entsprechend dem Holzangebot wechselten.
Ab dem 17. Jahrhundert wurden die Glashütten sesshaft. In England fand damals die Umstellung auf Koksbefeuerung statt.
Von der Lithografie zur Faltschachtel
Die Technik des Steindrucks wurde 1798 von Alois Senefelder entdeckt. Seit 1803 wurde diese Technik in Frankreich Lithographie genannt. 
Zunächst wurde der Steindruck nur für nichtkünstlerische Zwecke wie Text- und Notendruck verwendet. Der Musikverleger Johann Anton André aus Offenbach am Main veranlasste die Verwendung der Lithografie für die Vervielfältigung von bildnerischen Darstellungen. Er leitete damit die Entwicklung der Künstler-Lithografie ein.
Die Lithografie wurde von den damaligen Künstlern schnell aufgegriffen, denn von allen grafischen Verfahren kommt es der „handschriftlichen“ Arbeit am nächsten. Weder braucht der Künstler spezielle chemische Kenntnisse (wie bei Radierung oder Aquatinta), noch muss er wie etwa beim Kupferstich mit Werkzeug die Widerstände des Materials überwinden. Darüber hinaus war die Lithografie in Verbindung mit Druckpressen ein wirtschaftliches Massendruckverfahren, das Vervielfältigungen in nahezu unbegrenzter Zahl erlaubte.
Die Lithografie wurde daher nicht nur schnell zur autonomen Kunstform, die es dem Maler und Zeichner erlaubte, den ursprünglichen Charakter der Zeichnung zu bewahren; sie war auch für die Presse in den Zeiten vor der Fotografie ein schnelles Medium, aktuelles Zeitgeschehen bildhaft wiederzugeben. Einer der Ersten, die dieses Medium deshalb aufgriffen, war Honoré Daumier, der über seine in kritischen Zeitschriften veröffentlichten Karikaturen die politischen Zustände von ca. 1830 bis 1872 angriff. Seine 4.000 Lithografien erschienen vor allem in der Zeitschrift „Le Charivari“ und sind heute digital mit interaktiven Suchfunktionen zugänglich im Daumier-Register.
Die steigende Nachfrage nach farbigen Bildern wurde zunächst mit dem nachträglichen Kolorieren von ursprünglich einfarbigen Steindrucken befriedigt. Dieser manuelle Vorgang erforderte künstlerisches Geschick und war gleichzeitig mit hohem Zeitaufwand verbunden.
1839: Erste Schachteln aus den USA nachweisbar. Sie wurden mit Stiften zusammen gehalten.
1879: In den USA wird das maschinelle Schneiden und Stanzen entwickelt.
1895: Industrialisierte Klebung. Erste Beleimungsmaschine wird patentiert.
ab 1900: Bedürfnis nach geeigneten Faltschachteln steigt enorm nach den neu aufkommenden Markenartikeln.
Spritzguss
Das Spritzgießen (oft auch als Spritzguss oder Spritzgussverfahren bezeichnet) ist ein Urformverfahren, das hauptsächlich in der Kunststoffverarbeitung eingesetzt wird.
Mit diesem Verfahren lassen sich wirtschaftlich direkt verwendbare Formteile in großer Stückzahl herstellen. Dazu wird mit einer Spritzgießmaschine der jeweilige Werkstoff, meist Kunststoff, in einer Spritzeinheit plastifiziert und in ein Spritzgießwerkzeug eingespritzt. Der Hohlraum, die Kavität, des Werkzeugs bestimmt die Form.
und die Oberflächenstruktur des fertigen Teils. Es sind heute Teile von wenigen Zehntel Gramm bis in den zweistelligen Kilogramm-Bereich herstellbar.
Mit dem Spritzgießen lassen sich Gegenstände mit hoher Genauigkeit, wie zum Beispiel für die Feinwerktechnik, und/oder Massenprodukte in kurzer Zeit herstellen. Dabei kann die Oberfläche des Bauteiles nahezu frei gewählt werden. Glatte Oberflächen für optische Anwendungen, Narbungen für berührungsfreundliche Bereiche, Muster und Gravuren lassen sich herstellen.
Das Spritzgussverfahren ist (fast nur) für größere Stückzahlen wirtschaftlich sinnvoll. Die Kosten für das Werkzeug machen einen großen Teil der notwendigen Investitionen aus. Dadurch ist selbst bei einfachen Werkzeugen die Schwelle der Wirtschaftlichkeit erst bei einigen tausend Teilen erreicht. Dafür können die Werkzeuge für die Herstellung von bis zu einigen Millionen Teilen verwendet werden.
Blasformen/Extrusion
Das Blasformen ist ein Sammelbegriff für die Herstellung von Hohlkörpern wie Flaschen und Kanister aus thermoplastischen Kunststoffen. Man unterscheidet in Extrusionsblasformen, Spritzblasformen und Tauchblasformen.

Zunächst wird kontinuierlich oder auch diskontinuierlich ein Schlauch aus heißem, formbaren Kunststoff aus einem angeflanschten Werkzeug als Vorformling senkrecht nach unten ausgestoßen (extrudiert). Die Materialstärke im Schlauch wird dabei entsprechend der Form des fertigen Werkstücks geregelt.
Anschließend fährt ein Dorn von oben oder unten in den Schlauch ein. Das zu diesem Zeitpunkt noch geöffnete zweigeteilte Werkzeug fährt zu und umhüllt den Schlauch mitsamt dem Dorn. Durch den Dorn wird sodann Druckluft in den Schlauch gepresst, womit dieser aufgeblasen und an die Kontur des Blaswerkzeugs angepresst und abgekühlt wird. Der Kunststoff passt sich so der vorgegebenen Form an und wird fest.
An der Halspartie, am Boden und an der Nahtstelle zwischen den beiden Werkzeughälften entstehen Butzen aus Kunststoff, die teilweise gleich beim Öffnen abgeschert werden, teilweise ist eine Nachbearbeitung notwendig. Dieser Abfall wird wiederverwendet (Recycling).
Durch Variation der Materialstärke im Schlauch lässt sich die Dicke des Kunststoffs im Fertigprodukt steuern. Bei symmetrischen Gebilden wie Fässern lässt sich dies vorausberechnen, bei komplexeren Formen wird in einer sogenannten Nullserie die Materialstärke variiert, bis das Ergebnis passt.
Eine Eigenschaft des Blasformens gegenüber dem Spritzgießen ist, dass Hohlteile hergestellt werden und auch Hinterschnitte ohne Schieber (siehe Formenbau) in begrenztem Ausmaß hergestellt werden können. Die Variation der Wanddicke ist gegenüber dem Spritzgießen direkt möglich, erreichbare Toleranzen sind daher größer.
Es können im Bereich der mehrschichtigen Großhohlkörper (> 1.000 lit) 4-schichtige Behälter bis zu einer Größe von 10.000 lit. hergestellt werden.
Dieses Verfahren dient vor allem zur Herstellung von Flaschen, Fässern, Autotanks, etc.
Ätherische Öle
Ätherische Öle sind ölige, leicht verdampfende Extrakte aus Pflanzen oder Pflanzenteilen, die einen starken, für die Herkunftspflanze charakteristischen Geruch haben.  Im Gegensatz zu fetten Ölen verdampfen sie vollständig und hinterlassen auf Papier keine "Fettflecken". Sie sind aus vielen verschiedenen Komponenten zusammengesetzt und fettlöslich, enthalten jedoch keine Fette. In Wasser sind sie nur sehr wenig löslich, hier schwimmen sie tropfenförmig auf der Wasseroberfläche.
Ätherische Öle enthalten Stoffe, die der Pflanze dazu dienen können, Insekten zur Bestäubung anzulocken, Schädlinge fernzuhalten oder gegen Krankheiten zu schützen, die z. B. durch Bakterien oder Pilze hervorgerufen werden. In diesen Aufgaben sind sie den Alkaloiden ähnlich, kommen aber nie zusammen mit Alkaloiden vor. Ätherische Öle werden in Öldrüsen gebildet und im Pflanzengewebe gespeichert. Sie befinden sich in den Blüten, Blättern, Samen, Fruchtschalen, Wurzeln, Harzen, Rinden oder im Holz. Manche Pflanzen liefern aus verschiedenen Pflanzenteilen ätherische Öle unterschiedlicher Zusammensetzung, z. B. Zimtrinden- und Zimtblätteröl, die sich in ihrer chemischen Zusammensetzung komplett unterscheiden.
Das gebräuchlichste Verfahren zur Gewinnung von ätherischen Ölen ist die Wasserdampfdestillation. Dazu wird Pflanzenmaterial in einen Brennkessel geschichtet, der Kessel verschlossen und heißer Wasserdampf eingeblasen. Der Dampf löst das ätherische Öl aus der Pflanze. In einem gekühlten Rohr kondensiert das Öl-Wasser-Gemisch und bei der abschließenden Abkühlung trennt sich in einem Auffangbehälter das Öl vom Wasser. Das ätherische Öl schwimmt auf und kann abgeschöpft werden. Eine Besonderheit ist die Co-Destillation. Hier werden Pflanzen, die sich nicht alleine destillieren lassen, wie z. B. Algen, Brennnessel oder Heu, zusammen mit einer anderen Pflanze als Trägerstoff destilliert. Öle einiger Blütenarten, wie Jasmin, Tuberose oder Mimose, können nicht per Wasserdampfdestillation gewonnen werden.
Die Kaltpressung wird nur für Zitrusöle angewandt. Die Schalen werden gepresst. Es entsteht eine Emulsion aus Flüssigkeit und ätherischem Öl, das durch anschließende Zentrifugierung abgetrennt wird. Werden Zitrusfrüchte mit Pestiziden behandelt, dann finden sich diese Stoffe auch im ätherischen Öl.
Extraktion wird vor allem bei Blütenölen praktiziert. Dazu werden die Pflanzen in ein Lösungsmittel, meist „Hexan“ gelegt, das alle löslichen Aromastoffe, auch Wachse und Farbstoffe entzieht. Anschließend wird das Lösungsmittel abdestilliert. Zurück bleibt eine wachsartige Masse, die mit Alkohol nochmals extrahiert oder destilliert wird. Solche ätherischen Öle nennt man auch Absolues. Rückstandskontrolle kann gewährleisten, dass sich kein Lösungsmittel mehr im ätherischen Öl befindet. Die Extraktion mit Fetten, die sogenannte Enfleurage wird heute kaum mehr praktiziert, da das Verfahren sehr kostspielig ist.
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